

 | Weibliche Fruchtbarkeitszauber |  |
 Eine alte weibliche Fruchtbarkeitsstatue
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 |  Für dich, mein Kind, ist mein Körper bereit. Für dich, mein Kind, ist mein Geist bereit. Für dich, mein Kind, ist mein Herz bereit. Bei Erde, Feuer, Wind und See, in meinen Armen wirst du liegen.

|  Alter Fruchtbarkeitszauber
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Weibliche Fruchtbarkeitszauber und die Christianisierung Eine alte weibliche Fruchtbarkeitsstatue |
Selbst durch die Christianisierung konnten nicht alle alten keltischen Fruchtbarkeitssymbole beseitigt werden. So finden sich z.B. noch heute in vielen irischen Kirchen sogenannte Sheila-na-Gigs-Figuren, eine weibliche Fruchtbarkeitsstatuette, deren Name wörtlich übersetzt ''Julia mit den Brüsten'' bedeutet. Diese Figuren gehen wohl auf das 1. Jahrhundert v. Chr. zurück und haben sich aus einer alten Eulengöttin entwickelt. Die irische Bevölkerung wollte auf jeden Fall auf den Schutz und die Fruchtbarkeit, die diese Figuren symbolisierten, nicht verzichten, selbst als sie nicht mehr den gängigen Moralvorstellungen entsprachen. Auf jeden Fall sind die alten irischen Epen weit freizügiger, als es die moderne christliche Welt erwarten würde. So sollen die Kelten unbekleidete Frauen zu Caesar geschickt haben, um ihn während der römischen Invasion milde zu stimmen. Und auch dem irischen Volkshelden CuChulainn wurden angeblich oft nackte Gespielinnen angeboten, um seinen unerschütterlichen Mut in der Schlacht zu bremsen und so das Land vor Schaden zu bewahren. Von Gormlaith, der Prinzessin der irischen Provinz Leinster, wird schließlich berichtet, sie habe hintereinander sechs Männer geheiratet, um ihren Machtbereich zu vergößern. |